Sie befinden sich hier:
Start > Trockene Augen: Tränenwegsverschlüsse
Empfehlen | Drucken
Rekonstruktive und ästhetische
Medizin der Augenlider
![]()
Ambulante und stationäre
Operationen
Tıp Dr. Ägäis Univ. H. Aral
Facharzt für Augenheilkunde
Informationen zur Meibom-Drüsen-Dysfunktion finden Sie hier.
Ca. 20% der Bevölkerung leidet an Trockenen Augen. Ein Trockenes Auge entsteht, wenn der Körper zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit so verändert ist, dass die Tränen zu stark verdunsten. Es entstehen Benetzungsstörungen an der Augenoberfläche. Wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird, verläuft sie in den meisten Fällen relativ harmlos. Ein Trockenes Auge, das unbehandelt bleibt, kann zu starken Entzündungen oder Eintrübung der Hornhaut führen.
Künstliche Tränenflüssigkeit
Je nach Schweregrad und Ursache kann das trockene Auge durch das Eintropfen künstlicher Tränenflüssigkeit (Augentropfen) mit unterschiedlicher Zusammensetzung (z. B. aus Hyaluronsäure) und Konzentration mehrmals am Tag behandelt werden.
Tränenwegsverschluss
Eine Alternative zum ständigen Eintropfen der künstlichen Tränen bieten Tränenwegsverschlüsse. Diese bewirken den Erhalt der eigenen Tränenflüssigkeit und Linderung der Beschwerden des Trockenen Auges.
Der Tränenwegsverschluss verschließt wie ein Stöpsel den Tränenweg, durch den die Tränenflüssigkeit aus dem Auge abgeleitet wird. Die körpereigene Tränenflüssigkeit verbleibt so länger im Auge. Dies ist in Fällen mäßiger bis stark ausgeprägter Trockener Augen angegebracht und ist oftmals angenehmer als ständiges Eintropfen künstlicher Tränen.
Je nach Schweregrad der Erkrankung kann auf das Eintropfen der künstlichen Tränen ganz oder teilweise verzichtet werden. Das Einsetzen der Tränenwegsverschlüsse erfolgt durch den Augenarzt und ist sicher und umkehrbar.
Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von AIVIMED medical optics.
Impressum | Datenschutz | © Tip Dr. Ägäis Univ. H. Aral